Lehrer_innenmangel kommt uns teuer zu stehen

14. September 2022
Felix Eypeltauer

Schon bislang war bekannt, dass der bestehende Lehrer_innenbedarf in Oberösterreich nur durch den Einsatz einer "letzten Reserve" von PH-Studierenden bewältigt werden kann. Wie heute bekannt wurde gibt es darüber hinaus in Oberösterreich die bundesweit höchsten Ausgaben für Überstunden der Lehrkräfte. Das verstärkt das dramatische Bild im Bildungssektor.

"Das unterstreicht das Versagen beim vorausschauenden Management durch die zuständige Bildungslandesrätin. Wir NEOS OÖ fordern deshalb einmal mehr ein langfristiges Konzept dafür, wie in Oberösterreich ausreichend Lehrkräfte vorhanden sein können. Wie stellt sich die Bildungslandesrätin das langfristig vor? Wie gedenkt sie, das Problem konkret in den Griff zu bekommen? So ein Konzept gibt es bis zum heutigen Tag nicht.", so NEOS Landessprecher und Klubobmann Felix Eypeltauer.

"Stattdessen erleben wir das Drehen an kleinen Schrauben und ein planlos wirkendes Stückwerk. Die Rekordzahl an geleistetenÜberstunden lässt den Lehrberuf nicht nur unattraktiv scheinen, sie ist auch teuer für die Steuerzahler_innen. Für dieses provisorische Löcherstopfen infolge fehlenden politischen Managements und fehlender Voraussicht zahlen wir nun alle drauf: Oberösterreich kostet das Vorgehen der Regierung allein für den Zeitraum September 2021 bis April 2022 sage und schreibe 15,5 Mio EUR ." kritisiert NEOS Landessprecher und Klubobmann Felix Eypeltauer.