Linz

Den Mächtigen auf die Finger schauen, Innovationen anstoßen und bei Entscheidungen an alle denken: So geht Opposition in Linz!

Team

Foto: Georg Redlhammer

Georg
Redlhammer

designierter Gemeinderat

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Stefan
Burgstaller

designierter Gemeinderat

Foto: Birgit Wagner

Birgit
Wagner

Foto: Nikolaus Leutgöb

Nikolaus
Leutgöb

Foto: Andreas Danner

Andreas
Danner

Foto: Ali Tahamtani Omran

Ali Tahamtani
Omran

Foto: Martin Fridl

Martin
Fridl

Foto: Laura Feldler

Laura
Feldler

Unsere Themen

Schlaues Linz

Bildung ist der Schlüssel für Entfaltung und für ein freies, selbstbestimmtes Leben - ein Leben, in dem unsere Kinder Chancen selbständig erfassen und nutzen können. In den Kinderbetreuungseinrichtungen werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Elementarpädagogik braucht deshalb die Anerkennung, die ihr zusteht, damit alle Kinder dieselben Startvoraussetzungen genießen. Darüber hinaus ist die Qualität der Betreuung genauso wichtig. Die Gruppengrößen, die im oö. Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz festgelegt sind, sind signifikant höher als von Expert_innen empfohlen. Das zeigt sich auch an den aktuellen Zahlen: In Linz beträgt die durchschnittliche Gruppengröße in Kindergärten 18 Kinder, von Expert_innen wird aber eine maximale Gruppengröße von 7 Kindern empfohlen.

Lebenswertes Linz

Auch der Klimawandel ist deutlich in Linz zu spüren: Linz gehört zu den Städten mit der schlechtesten Luftqualität in ganz Europa. Auch das entwickelte Stadtentwicklungskonzept scheint nicht zukunftsfit zu sein. Bei den Bauprojekten in Linz fehlt es an klaren Konzepten und die Nachfrage von qualitativem Wohnraum kann nicht gestillt werden. Die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur ist beim Wachstum nicht mitgedacht und eine echte Bürger_innenbeteiligung auf Augenhöhe ist nicht vorhanden.

Unternehmerisches Linz

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spielen eine wesentliche Rolle in Linz. In Zeiten von stagnierendem Wirtschaftswachstum ist es die Pflichtaufgabe einer Stadtregierung, die Unternehmen zu entlasten und adäquate Rahmenbedingungen für Wachstum und Innovation zu gestalten. Dies kann und muss im Einklang mit Klimaschutz passieren. Was Unternehmensgründungen anbelangt, liegt Linz auf vierter Stelle im Vergleich zu den anderen Landeshauptstädten in Österreich. Das österreichische Verfahren zur Gründung eines Unternehmens ist eines der komplexesten in der Europäischen Union. In Linz sind insgesamt 9 Behörden mit der Abwicklung befasst und daher dauert es im Durchschnitt 20,5 Tage, um ein Unternehmen zu gründen. Die Registrierung beim Finanzamt nimmt mehr als die Hälfte der gesamten Zeit in Anspruch, um ein Unternehmen zu gründen. Auch die Abwicklung von Baugenehmigungen dauert neben Klagenfurt in Linz am längsten, hier kann es bis zu 180 Tage dauern. Außerdem müssen wir das weibliche Unternehmertum stärken, nur 7,7 Prozent der Gründer_innen sind Frauen.

Transparentes Linz

Den Linzer_innen fehlt es an Transparenz – zum Beispiel, wenn es um die Vergabe von Förderungen, die Zuteilung von Gemeindewohnungen und anderen Investitionen der Stadt geht. Es gibt zwar Berichte über die Stadtfinanzen, diese sind jedoch unvollständig, da Teile der typischen Stadtverwaltung in die Linz AG ausgelagert sind und dadurch außerhalb der demokratischen Kontrolle liegen. Auch die Budgetberichte sind für Bürger_innen nicht verständlich. Die Stadt muss transparent kommunizieren, wofür sie wie viel Geld im letzten Jahr ausgegeben hat. Für die Vergabe von Gemeindewohnungen und öffentlichen, sozialen Einrichtungen gibt es zwar Kriterien, doch bleibt für die Bewerber_innen der Auswahlprozess und die Auswahlkommission unbekannt. Derzeit haben die Bürger_innen wenig Möglichkeit, unmittelbar auf die Lebensrealität in der Gemeinde einzuwirken. Korruption beginnt bei Freunderlwirtschaft und hat Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, sorgt für ein schlechteres Gesundheits- und Bildungssystem und schürt so Misstrauen in der Bevölkerung gegenüber Politik und Verwaltung. Das Motto "es war schon immer so" hat Auswirkungen auf den Wohlstand und somit auch auf die Zukunft von Linz.

Mobiles Linz

Über 100´000 Menschen pendeln täglich nach Linz. Linz ist eine pulsierende Stadt und damit eine Pendler_innenstadt. Es braucht neue Ideen, um den Verkehr in Linz auf die richtigen Wege zu leiten. Das Auto ist und wird eine wichtige Mobilitätsform bleiben, doch müssen Anreize geschaffen werden, dass jene Menschen, die nicht auf das Auto angewiesen sind, auf Alternativen umsteigen. Unsere Innenstadt kann die steigende Autolast nicht mehr stemmen. Die Lebensqualität in der Stadt leidet massiv unter dem Verkehr und der öffentliche Raum, der durch den ruhenden Verkehr in Anspruch genommen wird, könnte so viel besser verwendet werden. 

Anderen Mobilitätsformen wie Gehen, Radfahren, Elektroscooter, Leihräder, Carsharing oder deren Kombination muss mehr Platz eingeräumt werden. Es geht darum, sämtlichen Mobilitätsformen Platz einzuräumen und zu verhindern, dass alle Verkehrskonzepte dem privaten PKW untergeordnet werden.

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Foto: Georg Redlhammer

Georg
Redlhammer

designierter Gemeinderat