Wien macht es vor, oö soll nachziehen:

NEOS wollen fliegende Lerncafés für Schüler_innen

09. December 2020

Wien hupfts gerade vor! Setzen wir gemeinsam mit unseren Gastronom_innen und Hoteliers schlaue Lösungen für Oberstufler_innen um.
Aufwachen, liebe Oö Landesregierung!

NEOS OÖ Landessprecher Felix Eypeltauer verweist auf die heute von NEOS-Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat in Wien vorgestellten Fliegenden Lerncafés und wünscht sich solche Initiativen auch von der Oö. Landesregierung:

Gemeinsam mit Gastro und Hoteliers könne eine Lösung gefunden werden, die das Lernen außerhalb der eigenen vier Wände ermöglicht und sogar den regulären Unterricht mit Abstand und Hygiene denkbar macht.

„Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass unsere stillgelegten Gastro- und Hotelbtriebe oft über ausgezeichnete Belüftungen und große Räume verfügen. Gemeinsam mit ihnen könnte Bildungslandesrätin Haberlander eine schlaue Lösung fürs Home-Scooling-Dilemma unserer Oberstufler_innen umsetzen. Wenn man sich die Landesregierung in den letzten Monaten ansieht, fehlt mir ein bissl der Biss und die Energie fürs Problemelösen. Aufwachen, anpacken!“, appelliert Eypeltauer.

Er wünscht sich für Oberösterreich eine Initiative der Bildungslandesrätin nach Wiener Vorbild – und mehr: Schüler_innen treffen die Pandemie und der Lockdown härter, als sich das viele denken. Die Decke fällt einem auf den Kopf, die Qualität im Homeschooling schwankt stark und man ist sehr auf sich allein gestellt. Es braucht aus Sicht der NEOS jetzt und für zukünftige Homeschooling-Perioden smarte Konzepte und eine Digitalisierungsoffenive für die Schulen:


1. Die Garantie, dass jede_r Schüler_in einen Laptop oder ein Tablet hat, um dem Unterricht zu folgen.

 

2. Die Garantie, dass jede Lehrkraft ein videokonferenztaugliches Gerät hat.

 

3. Fliegende Lerncafés nach Wiener Vorbild. Diese seinen auch eine Option für Lehrer_innen, um Online-Unterrichtstunden abzuhalten. Eypeltauer: „Die Gastro ist zu, deren Räumlichkeiten sind ungenutzt. Gleichzeitig wurden die Schulen gegen den Protest von Expert_innen und den Familien geschlossen. Lösen wir das Problem so gut es geht und nutzen wir die leeren Räume als Lerncafés oder künftig sogar für regulären Unterricht!“

 

4. Einheitliche und umsetzbare Konzepte fürs Homeschooling für Lehrkräfte: „Man kann nicht erwarten, dass sich Lehrkräfte das Technische und Didaktische selbst aneignen, das haben die vergangenen Monate gezeigt. Ich habe zahllose Zuschriften von Schüler_innen erhalten, die dokumentieren, wie völlig unterschiedlich gut es funktioniert hat. Die Bildungslandesrätin ist hier einfach in der Pflicht, mit ihrer Bildungsdirektion das Problem zu lösen. Eine Ausrede auf den Bildungsminister lasse ich nicht gelten“, so Eypeltauer

 

Niemand könne sagen, wann der Lockdown restlos vorbei sein werde, wann und wie lange regulärer Schulunterricht wieder erlaubt werde. Man müsse jetzt für die Schüler_innen das Beste geben: „Kinder sind das Wichtigste, was wir haben. Ihr Wohlergehen und ihre Bildung sind der Grundstein für eine gute Zukunft von uns allen. Wir müssen da endlich einen Gang hochschalten und anpacken, statt auf Ministerien zu warten und uns mit halbherzigen Initiativen zufrieden zu geben“, so der pinke Landessprecher.
 

Allein die zögerliche Reaktion auf den NEOS-Appell vor einigen Monaten, sich doch um Laptops für arme Schüler_innen zu kümmern, habe bewiesen, dass es noch einen Schub mehr Dynamik und Lösungsorientierung brauche, schließt Eypeltauer.