
NEOS: Wie viel Gewaltschutz bekommen Frauen wirklich in OÖ?
"Uns interessiert, wie viele Schutzplätze es in welchem Bezirk gibt, wie viele Frauen- und Kinderplätze derzeit zur Verfügung stehen und wo neue Kapazitäten geplant sind."
Erst gestern ergab eine Anfragebeantwortung von LH Thomas Stelzer an NEOS, dass FPÖ-Landesregierungsmitglieder rund 140.000 Euro an eine PR-Agentur bezahlten, deren Inhaber laut Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes als „relevanter Kopf der extremen Rechten“ gilt. Nun wollen NEOS nachhaken und gehen in zwei schriftlichen Anfragen den Fragen nach, welche weiteren Dienstleister seitens der FPÖ-Landesregierungsmitglieder in Bereich der Öffentlichkeitsarbeit beauftragt wurden und wofür die MS Medienlogistik Werbe GmbH Geld bekam: „Wenn Landesrät_innen freihändig Geld für Eigen-PR ausgeben, sollen sie das transparent machen. Die Öffentlichkeit muss das nachvollziehen können. Leider zeigen die letzten Jahre, dass genau das nicht passiert ist. So konnte etwa LH Stv. Manfred Haimbuchner bis zuletzt bestreiten, dass es aus seinem Büro Aufträge an die MS Medienlogistik Werbe GmbH gegeben haben soll. Seit gestern wissen wir aber, dass genau das passiert ist. Wir NEOS wollen deshalb weiter Transparenz in die Nebelsuppe der PR-Ausgaben von Landesrät_innen bringen. Im ersten Schritt werden wir daher bei LR Steinkellner und LH Stv. Haimbuchner nachfragen“, sagt NEOS-Klubobmann Felix Eypeltauer, der darauf hinweist, dass es aus den eigenen PR-Budgets der FPÖ-Landesräte noch weitere Aufträge an die MS Medienlogistik Werbe GmbH gegeben haben könnte, die über die bislang bekannten 140.000 Euro hinaus gehen. „Wir werden in den nächsten Monaten auch die weiteren Landesräti_innen um Auskunft über ihre Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit bitten. Leider dürfen wir in Oberösterreich pro Monat allerdings nur drei Anfragen pro Abgeordneter bzw. Abgeordnetem einbringen“, so Eypeltauer weiter, der damit auch die geltende Regelung in der Landtagsgeschäftsordnung zur Debatte stellt.
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