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NEOS Oberösterreich zum Gedenken der Befreiung KZ Gusen und Mauthausen

Felix Eypeltauer: „Wir wollen ein Bildungssystems, in dem politische Bildung, das eigenständige Denken und der souveräne Umgang mit der Informationsflut endlich einen höheren Stellenwert einnehmen.“

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„Wir erinnern uns jedes Jahr aufs Neue an die schrecklichen Taten, die in Mauthausen passiert sind, weil wir einerseits nie vergesse dürfen, was vor nur wenigen Jahrzehnten inmitten der österreichischen Bevölkerung passiert ist. Andererseits tun wir das, weil wir es den vielen Opfern des Nationalsozialismus und ihren Familien schuldig sind, aus dem Passierten zu lernen. Systematische, durch Gesetz und Macht legitimierte Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie sie in Gusen, Mauthausen und den vielen anderen Konzentrationslagern passiert sind, zeigen, wohin Populismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung führen können. Der Politik im Land kommt gerade in dieser Zeit von multiplen Krisen eine enorme Verantwortung zu. Ich habe den Eindruck, dass viele Entscheidungsträger diese Verantwortung leider nicht wahrnehmen und die Verunsicherung der Menschen ausnutzen, um Extreme und Spaltung befeuern. Umso wichtiger ist gerade die politische Bildung. Es bedarf eines Bildungssystems, in dem eben politische Bildung, das eigenständige Denken und der souveräne Umgang mit der Informationsflut endlich einen höheren Stellenwert einnehmen“, sagt NEOS-Landessprecher und Klubobmann, Felix Eypeltauer, anlässlich des morgigen Gedenktags zur Befreiung von Gusen und Mauthausen vor 78 Jahren. Bildung und vor allem politische Bildung passiert auch durch den Gedenkdienst und die Mitarbeit so vieler Menschen rund um die österreichischen Gedenkstätten. „Dafür gilt jedes Jahr auf neue ein großer Dank“, so Eypeltauer.

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