
NEOS: Wie viel Gewaltschutz bekommen Frauen wirklich in OÖ?
"Uns interessiert, wie viele Schutzplätze es in welchem Bezirk gibt, wie viele Frauen- und Kinderplätze derzeit zur Verfügung stehen und wo neue Kapazitäten geplant sind."
In Oberösterreichs Alten- und Pflegeheimen streben jetzt mehr Menschen denn je mit Corona. 82% aller COVID-Toten seit Beginn der Pandemie verstarben im letzten Monat. Offensichtlich greifen Schutzkonzepte nicht. NEOS-Landessprecher Eypeltauer sieht dramatisches Versagen der Landesregierung.
NEOS OÖ Landessprecher Eypeltauer: "Wo sind die Sicherheitskonzepte für besonders vulnerable Gruppen in OÖ?"
82% aller in OÖ Pflege/Altenheimen an oder mit COVID19 verstorbenen sind im Zeitraum 1. Oktober – 12. November 2020 - im letzten Monat - verstorben. Das zeigt die Beantwortung einer Budgetanfrage der NEOS im Nationalrat. Offensichtlich greifen Sicherheitsvorkehrungen nicht bzw. sind unzureichend.
Nur in Niederösterreich (91%) und dem Burgenland (100%, 15 Personen) sind es mehr.
„Die Zahlen zu Pflegeheimverstorbenen, vor allem im letzten Monat, weisen auf das Versagen einiger Länder hin, diese Menschen besonders zu schützen“, sagt NEOS OÖ Landessprecher und Nationalratsabgeordneter Felix Eypeltauer und setzt fort: „Wir bräuchten längst professionelle Schutzkonzepten für Alten- und Pflegeheime. Hier muss die träge Oö Landesregierung von den krisenfitten Privaten lernen“.
Private kämpfen in der Krise um ihre Existenz. Sie können es sich nicht leisten, ihre Mitarbeiter nicht zu testen. So setzen in Oberösterreich viele Privat- und Ordensspitäler, aber beispielsweise auch Fußballvereine, jetzt schon massiv auf
„Dass der Landeshauptmann Schnelltets ausschließt, ist absoluter Wahnsinn und deutet darauf hin, dass des keine durchdachten Sicherheitskonzepte gibt. Die Schnelltests werden von Experten als "Gamechanger" in der Corona-Pandemie bezeichnet, mit denen viele Erkrankungen und Todesfälle verhindert werden können. Wir können es uns nicht leisten, nur auf PCR-Tests zu setzen, wo die Testergebnisse erst nach Tagen feststehen“, so Eypeltauer. Der Schutz vulnerabler Gruppen würde auch bedeuten, Menschen über 70 gratis FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen. Gerade Pensionist_innen mit niedrigem Einkommen seien durch die hohen Preise übermäßig belastet oder würden sogar davon abgehalten, sich diese wichtigen Schutzmasken zu kaufen, so Eypeltauer.
Gäbe es für Pflegeheime und Landesspitäler eine robuste, landesweite Sicherheits- und Testsstrategie, hieße das, gerade auch auf Schnelltests zu setzen und so besonders vulnerable Gruppen, aber auch das Personal, bei aufrechtem Betriebe besser zu schützen.
„LH Stelzer und Pflegelandesrätin Gerstorfer müssen endlich aufhören, die Schuld auf den Bund abzuwälzen und müssen mit modernen Krisenmanagement beginnen. Es braucht schleunigst Schutzkonzepte und Schnelltests in den Pflegeheimen, sonst werden noch mehr Menschen unnötig an Covid-19 versterben“, fordert der NEOS Landessprecher.
Nur NÖ und das Burgenland schneiden schlechter ab - der Schutz vulnerabler Gruppen funktioniert in Oberösterreich nicht.
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