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Equal Pay Day: Teilzeitfalle durch Ausbau des Kinderbildungsangebotes entschärfen

„Wir wissen, dass neben leider oft immer noch ungleichen Löhnen, vor allem die hohe Teilzeitquote bei Frauen einer der Hauptgründe für den Gender Pay Gap ist. Das liegt auch an einer ÖVP-Politik, die viele Frauen jahrelang von Vollzeit-Jobs ferngehalten hat. Die Teilzeitfalle wird aber nicht bekämpft, indem man Teilzeitarbeitenden die Sozialleistungen streicht. Es muss sich einerseits vielmehr Vollzeitarbeit endlich wirklich auszahlen und zum anderen wäre vor allem ein Ausbau der Kinderbetreuung der wirklich entscheidende Faktor. Die Oberösterreicherinnen brauchen ein Kinderbetreuungsangebot, das Vollzeitarbeit überhaupt erst für alle möglich macht, die das wollen und brauchen. Gerade hier tut Oberösterreich seit Jahren viel zu wenig, um diesem Trend entgegenzuwirken. Vielmehr fördern ÖVP und FPÖ mit ihrer Politik oft sogar ein Familienbild, das den Gender Pay Gap nicht kleiner machen wird. Schwarz-Blau hat nicht nur die Gratis-Nachmittagsbetreuung abgeschafft, sondern steht auch beim Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem 1. Geburtstag voll auf der Bremse. Das Land hat den einen der größten Hebel gegen den Gender Pay Gap selbst in der Hand, eine hochwertige Kinderbildung und -betreuung. Über die Hälfte der teilzeitarbeitenden Frauen, die in den kommenden fünf Jahren mehr Stunden arbeiten wollen, müssen auch ÖVP und FPÖ überzeugen. Landeshauptmann Thomas Stelzer hat eine Aufgabe: Oberösterreich vom Schlusslicht zum Kinderchancen- und Familienbundesland Nummer 1 zu machen“, sagt die stellvertretende NEOS-Klubobfrau Julia Bammer, anlässlich des heutigen Equal Pay Days in Österreich, an dem sie neben einer flächendeckend hochwertigen Kinderbildung auch die Wiedereinführung der Gratis-Nachmittagsbetreuung in Oberösterreich einfordert.

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