
Eypeltauer zu Wohnungsverkäufen an Haimbuchner-Vertraute: „Keine Ausreden – Haimbuchner hat sich zu erklären“
Eypeltauer: „Wir müssen bestehende Gebäude besser nutzen, nachverdichten und versiegelte Flächen mehrfach verwenden, statt wertvollen Boden zu verprassen.“

Oberösterreich ist laut aktuellem WWF-Bodenreport Schlusslicht beim Bodenschutz. Für NEOS-Landessprecher und Klubobmann Felix Eypeltauer ist klar: „Dass Oberösterreich Spitzenreiter bei der Versiegelung ist, muss ein Weckruf für die Landes- und Gemeindepolitik sein. Wir müssen viel stärker sanieren, nachverdichten und bereits versiegelte Flächen mehrfach nutzen. Dafür müssen wir endlich jene bürokratischen und rechtlichen Hindernisse abbauen, die Sanierungen und intelligente Nachverdichtung unnötig schwer machen.“
Bodenschutz dürfe dabei nicht gegen wirtschaftliche Entwicklung ausgespielt werden, betont Eypeltauer: „Für Wohlstand und Arbeitsplätze werden wir auch künftig Gewerbeflächen brauchen. Gerade deshalb müssen wir mit strategisch wertvollen Flächen sorgsam umgehen, statt sie zu verprassen. Die grüne Wiese darf nicht länger die bequemste Lösung sein, solange anderswo Gebäude leer stehen oder bestehende Flächen besser genutzt werden können.“
Auch in Städten und Gemeinden brauche es einen neuen Umgang mit versiegelten Flächen: „Wir müssen dort entsiegeln, wo Beton keinen Mehrwert bringt, und bei neuen Wohnbauprojekten Hitzetauglichkeit, Begrünung und Lebensqualität von Anfang an mitdenken. Bodenschutz heißt nicht, Entwicklung zu verhindern. Es heißt, klüger zu bauen und mit einer begrenzten Ressource verantwortungsvoll umzugehen.“

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