Sechsjährige Volksschule: NEOS fordern OÖ zur Teilnahme am Schulversuch auf
Eypeltauer: „Der Bund schafft die Möglichkeit für neue Wege in der Bildung. Jetzt muss Oberösterreich diese Chance nutzen und interessierten Schulen den Weg freimachen.“

Nach der heutigen Präsentation des Schulversuchs zur sechsjährigen Volksschule durch Bildungsminister Christoph Wiederkehr fordert NEOS-Landessprecher und Klubobmann Felix Eypeltauer die oberösterreichische Landesregierung auf, das Vorhaben zu unterstützen, Oberösterreichs Volksschulen aktiv über das Wie zu informieren und die Teilnahme interessierter Schulen nach Kräften zu unterstützen.
„Christoph Wiederkehr schafft auf Bundesebene die Voraussetzungen, um unser Bildungssystem weiterzuentwickeln. Jetzt liegt es an Oberösterreich, diese Möglichkeiten auch zu nutzen. Bildungsreformen dürfen nicht an parteipolitischen Vorbehalten scheitern“, so Eypeltauer.
Zwei Jahre mehr Zeit, um Talente zu entfalten
Der Schulversuch ermöglicht es Kindern an freiwilligen Pilotschulen, zwei Jahre länger gemeinsam zu lernen. Die Entscheidung zwischen Mittelschule und AHS fällt damit erst mit zwölf statt mit zehn Jahren. Volksschulen und weiterführende Schulen arbeiten dafür eng zusammen. „Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell. Zwei zusätzliche Jahre geben ihnen mehr Zeit, ihre Talente zu entdecken, und Lehrkräften mehr Möglichkeiten, sie gezielt zu fördern. Solche neuen Ansätze sollten wir auch in Oberösterreich umsetzen“, betont Eypeltauer.
Der NEOS-Landessprecher sieht deshalb das Land und die Bildungsdirektion gefordert, mögliche Standorte aktiv zu informieren und bei der Teilnahme zu unterstützen. „Das Bildungssystem wird endlich weiterentwickelt. Auch die Länder müssen mitanpacken, das sind wir den Kindern und unserer Zukunft schuldig“, so Eypeltauer abschließend.
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