NEOS Oberösterreich zur Jugendstudie 2021: Zukunftsängste und -Sorgen bei rund der Hälfte der Jugendlichen

4. August 2021

Felix Eypeltauer: „Wir NEOS werden ab Herbst im Landtag gerade eine Stimme der Jungen sein, für deren Chancen in der Bildung und am Arbeitsmarkt – heute und mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte“

„Die Jugendstudie zeigt deutlich, wovor wir NEOS seit Beginn der Krise gewarnt haben: Jugendliche hängen seit Beginn der Krise völlig in der Luft und sind isoliert. Geschlossenen Freizeiteinrichtungen, keine echten sozialen Kontakte, Zukunftsunsicherheit – keine Gruppe der Bevölkerung ist so nachhaltig betroffen und erschüttert von dem, was hinter uns liegt.   Wir fordern seit Monaten, dass sich verantwortliche Politiker_innen genau damit beschäftigen. Nun zeigt eine weitere Studie, dass die Jungen in Not sind. Es müssen endlich konkrete Maßnahmen folgen – und zwar nicht irgendwann, sondern schon morgen“, sagt NEOS-Landessprecher und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl, Felix Eypeltauer, zur Jugendstudie 2021. Er spricht dabei vor allem die Folgen der Krise bei den Jugendlichen an: „Wir NEOS haben bereits Anfang dieses Jahres darauf aufmerksam gemacht, dass die psychischen Probleme bei jungen Menschen und Familien dramatisch zugenommen haben. Wo ist die Antwort der Landesregierung darauf? Außerdem müssen wir uns in Oberösterreich mit den Problemen auseinandersetzen, die im Bildungsbereich durch geschlossene Schulen entstanden sind. „Denn Bildung ist der Schlüssel zur Entfaltung und in ein freies, selbstbestimmtes Leben - ein Leben, in dem unsere Kinder Chancen selbständig erfassen und nutzen können. Das zeigt auch die Studie, in der Bildung und Bildungsmöglichkeiten für die Jugendlichen ganz oben auf der Prioritätenliste stehen“, so Eypeltauer.

 

Gerade jetzt brauche es die Politik einer neuen Generation, die für eine freie, chancengerechte und vielfältige Zukunft der Jugend in Oberösterreich steht: „Das beginnt bereits bei der Planung für einen corona-sicheren Schulstart im September – auch dazu fordern wir die Landesregierung schon länger auf. Es braucht niederschwellige Impfangebote in den Schulen oder in Schulnähe, Luftfilter und Lüftkonzepte. Kinder müssen sich zudem in einem geschützten Raum, begleitet darüber austauschen und darüber sprechen können, wie es ihnen in der Pandemie gegangen ist. Wir NEOS werden ab Herbst im Landtag aber auch die Stimme der Jungen sein, wenn es um die Chancen am Bildungs- und Arbeitsmarkt geht. Dafür braucht es die Wiedereinführung der Gratis-Nachmittagsbetreuung, wo Kinder optimal betreut und gebildet werden, sowie  einen Chancenindex und -bonus. Unser Konzept der Joboffensive Neustart zielt ebenfalls ganz besonders auf die Förderung von jungen Menschen am Arbeitsmarkt ab. Allein in Oberösterreich könnten so 10.000 neue Stellen geschaffen werden. Es ist verblüffend, wie planlos und unaufmerksam die Landesregierung gegenüber der schweren Situation von Kindern und Jugendlichen tatsächlich ist. Da werden wir ab Herbst im Landtag nachhelfen“