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Es ist essentiell, dass der Gründungskonvent jetzt unabhängig und frei von politischen Einflüsterungen arbeiten kann“, pocht NEOS OÖ Landessprecher und Klubobmann Felix Eypeltauer darauf, die Chance auf ein spätes Korrigieren des bislang haarsträubend intrasparenten Prozesses rund um die ehemalige „TU Oberösterreich“ unbedingt zu nutzen.
Das nun als IDSA betitelte Universitätsprojekt begann mit einer vorwahlkampflichen Headline von Ex-Kanzler Kurz und LH Stelzer: „Es werde Digi-TU, denn vor jeder Landtagswahl bestellt die OÖVP eine neue Uni beim Bund“, zeigt Eypeltauer auf. „Aber eine Uni allein löst kein Problem. Es gibt nicht mehr Allgemeinmediziner_innen und Landärzt_innen in Oberösterreich, nur weil es eine Med-Fakultät gibt“, erinnert er.
Für die Frage, ob eine neue Hochschule notwendig ist, gibt es in Österreich einen Hochschulentwicklungsplan, der unter Einbeziehung aller Expert_innen entwickelt wurde und langfristiges, planvolles Vorgehen sicherstellen soll.
Sowohl den Plan als auch die besagten Expert_innen ließen Kurz und Stelzer völlig außen vor. Dabei wäre eine vorherige Bedarfserhebung das Um und Auf bei diesem gerne als "Leuchtturmprojekt" betitelten Projektes gewesen, so Eypeltauer.
Eypeltauer: „Eine marketinggetriebene Wahlkampfentscheidung führt jetzt zu einer neuen Universität mit Milliarden-Implikationen fürs Budget. Niemand hat je analysiert, wie wir das Ziel, unseren Standort und unsere Gesellschaft in Sachen Digitalisierung zu stärken, am besten erreichen. Niemand hat analysiert, ob und wie wir die bestehenden, hochkarätigen Kompetenzen in diversen Forschungsinstituten, an den FHs und am LIT stärken, vernetzen und ergänzen könnten. Nein, das Prestigeprojekt muss auf Biegen und Brechen umgesetzt werden. Es ist haarsträubend, wie hier unter ÖVP und GRÜNEN Unipolitik gemacht wird.“
„Die Interdisziplinarität des Gründungskonvents ist eine große Chance. Wenn die Expert_innen in diesem Konvent jetzt frei von politischem Einfluss arbeiten können, kann das den bisherigen völlig unprofessionellen Prozess korrigieren und das Risiko vermindern, dass hier ein Sinnlos-Prestigeprojekt herauskommt“, mahnt Eypeltauer. Interdisziplinäre, neue Ansätze in Lehre und Forschung seien ein begrüßenswerter Weg, Digitalisierung wissenschaftlich zu bearbeiten und so Mehrwert für Gesellschaft und Standort zu erzielen.
„Aber bis heute ist nicht erklärt, WIE dieser Mehrwert entstehen soll und warum das nicht mit den bestehenden Ressourcen machbar gewesen wäre. Während bundesweit Universitäten unter der finanziellen Mehrbelastung aufgrund der Teuerung bei zugleich immer weniger Technikstudenten ächzen, klopft sich die Landesregierung auf die Schulter und feiert bereits ein überstürzt geplantes Projekt. Dabei bleiben viele Fragen offen: Wie sollen internationale Spitzenforscher_innen gewonnen werden? Wie soll sich der Standort von Konkurrenzstandorten mit Milliardenbudgets für Grundlagenforschung und Lehre abheben und durchsetzen? Wie entsteht der Technology Transfer von der Uni in die Industrie? Das und viel mehr müsste grob schon klar sein, bevor die Entscheidung für einen neuen Standort fällt. Es ist beim IDSA selbst jetzt nicht klar. Es muss endlich geklärt werden und ich hoffe auf den Gründungskonvent“, schließt Eypeltauer.
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