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Ausbau- und Qualitätsoffensive bei Kinderbildung

„Kleinere Gruppen und bessere Arbeitsbedingungen sind der Schlüssel.“

Julia Bammer
Julia Bammer
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Ausbau- und Qualitätsoffensive bei Kinderbildung und -betreuung in OÖ

Linz – Die Elementarbildung in Oberösterreich ist in einer Krise. Eltern verzweifeln an fehlenden Betreuungsplätzen, der Personalmangel wächst und die Qualität leidet unter zu großen Gruppen. Für NEOS ist eine mehrjährige Ausbau- und Qualitätsoffensive samt Stufenplan unerlässlich, um die Kinderbildung und -betreuung nachhaltig zu verbessern.

„Unsere Kinder verdienen die beste Betreuung und Förderung von Anfang an. Doch Oberösterreich bleibt eines der Schlusslichter in Österreich, wenn es um Kinderbetreuungsangebote geht, die den beruflichen Lebensrealitäten entsprechen, erklärt NEOS-Bildungssprecherin Julia Bammer. Sowohl Eltern als auch die Wirtschaft brauchen ein verlässliches und flächendeckendes Angebot an qualitativ hochwertigen Betreuungsplätzen. Es geht um echte Wahlfreiheit: Familien müssen entscheiden können, ob und in welchem Umfang sie Betreuungsangebote nutzen.  

Zahlen zeigen massiven Aufholbedarf

Schlusslicht bei vollzeitkompatiblen Angeboten: Nur 6,4 % der 0–2-Jährigen besuchen Einrichtungen, die mit Vollzeitarbeit vereinbar sind – der niedrigste Wert in Österreich.
(Link zur Grafik: https://datawrapper.dwcdn.net/z6YFg/2/)

Niedrige Betreuungsquote: 2023 wurden nur 22,3 % der 0–2-Jährigen betreut – nur die Steiermark schneidet schlechter ab.

(Link zur Grafik: https://datawrapper.dwcdn.net/8RS7i/1/)

 

Verbindlicher Stufenplan für kleinere Gruppen

NEOS setzen sich für eine umfassende Strategie und einen mehrjährigen Stufenplan ein, um die Gruppengrößen in Kindergärten zu reduzieren und die Betreuungsqualität zu verbessern. „Mit kleineren Gruppen können Pädagog:innen auf jedes Kind besser eingehen, und die Qualität der Betreuung steigt spürbar“, so Bammer. „Unsere Pädagog:innen leisten großartige Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Es ist höchste Zeit, dass die Landespolitik die notwendigen Schritte setzt, um die Rahmenbedingungen für einen der wichtigsten Berufe im Land zu verbessern.“

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