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Flughafen Linz: Private Expertise rein, politisches Aufsichtsversagen beenden

Die Streichung weiterer Verbindungen zeigt neuerlich: Der Flughafen braucht endlich unternehmerische Verantwortung und eine tragfähige Zukunftsstrategie.

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Die heute bekannt gewordene Streichung der Hurghada-Flüge und die Reduktion weiterer Verbindungen durch Corendon Airlines wie auch die jüngsten Wortmeldungen ehemaliger Flughafenmanager bestätigen für NEOS-Landessprecher und Klubobmann Felix Eypeltauer den dringenden Handlungsbedarf beim Flughafen Linz: „Dem Flughafen fehlt seit Jahren eine klare Positionierung und eine tragfähige Gesamtstrategie. Land und Stadt haben ihn unter ihrer politischen Aufsicht strategisch und wirtschaftlich heruntergewirtschaftet. Jetzt braucht es einen echten Neustart – und dafür müssen wir endlich einen starken privaten Partner an Bord holen.“

NEOS hat als erste und bisher einzige politische Kraft in Oberösterreich eine Teilprivatisierung des Flughafens gefordert. Die derzeit diskutierte Komplettübernahme durch das Land lehnt Eypeltauer ab: „Wer die Anteile nur von einer öffentlichen Tasche in die andere verschiebt, schafft noch keine Reform. Aus zwei politischen Eigentümern einen zu machen, beendet das gescheiterte Modell nicht, sondern zementiert es. Bleiben politische Einflussnahme und Aufsichtsversagen bestehen, droht der Flughafen endgültig zum dauerhaften Millionengrab für Steuergeld zu werden.“

Wichtiger Schritt zur dauerhaften Absicherung des Flughafens

Eine Teilprivatisierung sei daher kein Selbstzweck, sondern ein wichtiger Schritt zur dauerhaften Absicherung des Flughafens. Ein PPP-Modell könne wirtschaftlichen Druck, strategische Expertise, professionelles Leadership und klare Verantwortung in das Unternehmen bringen. „Der Flughafen ist für Oberösterreichs Wirtschaft unverzichtbar. Deshalb dürfen wir uns nicht länger mit politisch verwalteten Verlusten und punktuellen Millionenförderungen zufriedengeben. Wir brauchen eine professionelle Eigentümerstruktur und eine Strategie, die Passagier-, Fracht- und Militärbetrieb langfristig absichert“, so Eypeltauer.

Dazu müsse auch die Aufsicht grundlegend neu aufgestellt und entpolitisiert werden. Eypeltauer bekräftigt abschließend seine Forderung an Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner: „Wer den Flughafen über Jahre beaufsichtigt und weder den wirtschaftlichen Niedergang noch die strategische Orientierungslosigkeit verhindert hat, kann nicht glaubwürdig den Neustart kontrollieren. Markus Achleitner muss sein Mandat im Aufsichtsrat zurücklegen und Platz für unabhängige Luftfahrt- und Wirtschaftsexpertise machen.“

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