Julia Bammer

Weil's einfach net wurscht ist, wodurch und auf welche Weise Politiker_innen unser 
Zusammenleben und unser Umfeld gestalten. Politik betrifft uns alle direkt und unmittelbar!

Über mich

weiteres Mitglied im Landesteam

1988 geboren, aufgewachsen in Nußdorf am Attersee bin ich nach der Matura in Vöcklabruck nach Wien gezogen, wo ich 2010 das Studium der Rechtswissenschaften abgeschlossen habe. Mein Lebenslauf führte an die Universität als Strafrechtsassistentin, über die FMA und schließlich zur Lebenshilfe Vorarlberg; am Bodensee wohnte ich zuletzt, bevor es 2018 wieder zurück in die Heimat Oberösterreich ging. Hier lebe ich mit meinem Sohn und meinem Ehemann am Traunsee. Dazwischen konnte ich diverse Erfahrungen in Praktika sammeln und mich durch freiwilliges Engagement – wie in einem mexikanischen Kinderhilfswerk – persönlich weiterentwickeln. Im Oktober 2020 gründete ich selbst einen Verein, der sich für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

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Meine Themen

Transparenz

… so notwendig, weil noch immer vieles unter der Hand ohne jegliche Kontrolle läuft. Denn 
es scheint skurril zu sein: Unternehmen und Vereine werden in ihrer Agilität gebremst, weil 
ausufernde Bürokratie und Überregulation an der Tagesordnung stehen, gleichzeitig gelten 
Compliance Standards in politischen Apparaten nicht, so zeigen es Erfahrungen aus der Vergangenheit. Es scheint längst überfällig zu sein, Wohlverhaltensregeln auch dort einzusetzen und zu leben, wo es um Steuergelder und Vertrauen der Bürger_innen geht. Ein/e Bürgermeister_in kann hier etwa nicht ausgenommen sein. Themen wie Bauen und Wohnen müssen dringend von Interessenkonflikten befreit werden.

Kinderbetreuung & Bildung

…als DIE Basis für alles! 
Ausreichende (qualitätsvolle) Plätze in Krabbelstuben und Kindergärten entscheiden darüber, wie Eltern - insbesondere Mütter - ihr (Berufs-)Leben gestalten können. Die Frage nach Krabbelstuben-Plätzen ab 12 Monaten sollte selbstverständlich sein und nicht – wie insbesondere durch die Politik gefördert – zum Bröckeln der Solidarität zwischen Müttern führen. Wichtig ist mir dabei auch, dass inklusive Plätze die Regel und nicht die Ausnahme sind. Moderne Familienpolitik schafft generell die Freiheit zu wählen, ab wann ein Kind fremdbetreut werden soll. Dies führt schließlich auch zu Geschlechtergerechtigkeit. Kinder sind die Zukunft: Alles, was sie lernen und erleben dürfen, bestimmt darüber, wie die Gesellschaft zusammenleben wird und wie Wirtschafts- sowie Ökosysteme aussehen werden. Klima- und Umweltschutz, Finanzwesen, Ethik, etc. sollten in der Schule nicht nur angeschnitten werden, sondern Hauptbestandteil sein. Kinder und Jugendliche sollen diejenige (Aus-)Bildung erfahren können, die ihren Stärken und Talenten entspricht; unabhängig davon, woher sie kommen. Das muss zur Abwechslung wirklich wurscht sein.

Soziales

…weil es nicht gerecht ist, dass ältere Menschen in Pflegeheimen, Menschen mit Beeinträchtigungen, Kinder und alle dazugehörigen Berufsgruppen keine wirksame Lobby haben. Pflege- und Sozialbetreuungsberufe gehören aufgewertet, Ressourcen und Qualität ausgebaut, und nicht zurückgefahren. Im ländlichen Raum sind Anlaufstellen für z.B. von Gewalt betroffenen Frauen gering vorhanden oder werden betreffend Ressourcen kurz gehalten. Es gibt viele Themen, die unsere Stimme für mehr Gerechtigkeit brauchen!