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St. Florian: Baustellen wohin das Auge blickt

28.08.2015 NEOS OÖ

Damit ist nicht jene für alle offensichtliche Straßenbaustelle in Bad Höring gemeint, sondern die Vielzahl an nicht gelösten bzw. negierten Anliegen.

In den vergangenen Tagen haben die NEOS-Gemeinderatskandidaten zahlreiche persönliche Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern von St. Florian geführt. Mittelpunkt war nicht das Vorstellen eigener Projekte sondern die einfache Frage „Was wollt ihr auf Gemeindeebne geändert haben? Welche Ideen und Anliegen habt ihr selbst?“

Die Relevanz dieser Frage spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass nahezu jedes Gespräch mit konkreten Ideen oder Forderungen endete.

Alle beziehen sich auf das unmittelbare Lebensumfeld und das Miteinander. Der Bogen reicht von der längst überfälligen Erneuerung der Straßen, speziell in Bubing, der nahezu spärlich bis gar nicht vorhandenen Straßenbeleuchtung, Schutzwege und Zebrastreifen vor Kinderspielplätzen, Carsharing-Projekten bis hin zum konstruktiven Miteinander und dem Beenden des ständigen parteipolitischen Hick-Hacks in der Gemeinde.

„Wir wollen ein Ort sein, der Lebensqualität verkörpert und Familien dazu einlädt, in unsere Gemeinde zu ziehen und nicht die Abwanderung zu überlegen. Das funktioniert nur mit einem entsprechenden Lebensumfeld. Dazu zählen mit Sicherheit keine vollends desolaten Straßen und dem eigenen Sicherheitsbedürfnis eines Jeden wird auch nicht entsprochen, wenn man sich nach Dämmerungseinbruch im Blindflug durch unsere Straßen bewegen muss, weil Straßenlaternen offensichtlich Mangelware sind.“, fasst NEOS-Spitzenkandidatin Beate Pötzl ihre Gespräche zusammen. „Und was mich als Mutter am meisten betroffen macht, ist zusehen zu müssen, wie in Bubing an einer bekannt unübersichtlichen und damit gefährlichen Schnittstelle ein Kinderspielplatz errichtet wird, ohne dass man Sicherheitsaspekte wie Schutzwege, Zebrastreifen oder Geschwindigkeitslimits mitberücksichtigt. Und den berechtigten Forderungen der dortigen Anrainer mit ‚so etwas könnte nur nach einer Verkehrszählung gemacht werden‘ zu antworten, kann wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Die Straßenschwellen in der Wohnstraße des Vizebürgermeisters, welche die Geschwindigkeit automatisch bremsen, dürften ja auch nicht einer Verkehrszählung geschuldet sein.“

Unser NEOS-Regionalkoordinator, der auch zahlreiche Gespräche führte, um sich selbst ein Bild zu machen, nimmt Bezug auf den Wunsch, das Hick-Hack zwischen den politischen Parteien zu beenden: „Es ist eine Gratwanderung, bisherige Versäumnisse, die den Menschen unter den Nägel brennen, zu thematisieren ohne selbst mit dem Bild des Hick-Hacks in Einklang gebracht zu werden. Deshalb ist es NEOS auch wichtig festzuhalten, dass wir Probleme nicht nur aufzeigen und anprangern, sondern dies mit konkreten Lösungen verbinden. Ein erster Schritt wird deshalb sein, dass die Anwohnerinnen und Anwohner verpflichtend in Entscheidungsprozesse miteinbezogen werden und ihre Anliegen nicht im bürokratischen Alltag versanden. Und Sicherheitsaspekte, unsere Jüngsten betreffend, dürfen ohnehin nicht auf die lange Bank geschoben werden.“

„Wir wissen den Einsatz und die Erfahrung langgedienter Gemeinderäte zu schätzen, aber um zukunftsgerichtet und innovativ sein zu können, braucht es regelmäßig einen Wechsel. Damit auch neue Ideen und neue Ansätze.“ – Aussage von Beate Pötzl anlässlich der Einreichung der GR-Kandidatur. Und genau dafür steht NEOS: Für neue Ideen und Ansätze. Damit die Menschen wieder gehört werden und ihr unmittelbares Lebensumfeld auch selbst mitgestalten können.