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PA: Kostenloser Bildungszugang muss erhalten bleiben

Nein zu Gebühren auf Nachmittagsbetreuung im Kindergarten

“Oberösterreich ist bereits Vorletzter bei der Kinderbetreuung im österreichweiten Bundesländervergleich. In kaum einem anderen Bundesland ist es schwieriger, eine zur Arbeitsrealität passende Betreuung für Kinder zu finden.” zeigt sich Landessprecher Stefan Schobesberger besorgt. “Hier muss der Staat gewillt sein, Geld in die Hand zu nehmen und die jahrzehntelangen Versäumnisse aufzuarbeiten.”

Das genaue Gegenteil sei jedoch der Fall, wenn es nun nach der schwarz-blauen Landesregierung geht. Mit der Einführung kostenpflichtiger Nachmittagsbetreuung steigen die Barrieren noch weiter an . Familien mit geringem Einkommen bzw. Teilzeit arbeitenden Eltern seien überproportional betroffen. Damit werde besonders Kinder von bildungsferneren Schichten aus einer chancengerechten Zukunftsperspektive gedrängt.

NEOS-Vision hingegen sei die beste Bildung für Alle zu schaffen, von Anfang an. Kleinkindpädagogik stehe dabei im Mittelpunkt.

Mit der wachsenden Zahl an Einzelkindern und der Zunahme von Kleinfamilien sind Kinderbetreuungseinrichtungen ein wichtiger Ort des Lernens. Empathie, sozialer Umgang, Konfliktlösung und Selbstbewusstsein werden in den ersten sechs Lebensjahren entscheidend geprägt. Eltern als erwachsene Bezugspersonen sind zentral und wichtig. Soziale Kompetenzen und motorische Fähigkeiten entwickelt ein Kind jedoch am besten durch den Umgang mit Gleichaltrigen. Auch Sprachfähigkeiten, essentiell für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache, werden am leichtesten in jungen Jahren erworben.

Statt diese Chancen zu nutzen spare die Landesregierung jetzt jedoch weiter auf Kosten der Kleinsten und der Familien. NEOS stehe hingegen für einen kostenlosen Bildungszugang für alle.

Konkrete Konzepte von NEOS zur effizienten und chancengerechten Förderung sind:

  1. Aufwertung der Kinderkrippen und Kindergärten als erster Bildungseinrichtung mit klarer und österreichweiter Zuständigkeit des Bundes.
  2. Ausfinanzierte Betreuungsschlüssel für kleinere Gruppen entsprechende quantitative und qualitative Mindeststandards.
  3. Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem 1. Geburtstag.
  4. Aufwertung der Ausbildung für Elementarpädagog_innen auf tertiäres Niveau mit entsprechender Bezahlung.