« Zurück zur Übersicht

PA Doppelbauer: Chancen-Bonus für oberösterreichische Schulen

Utl: Doppelbauer: Ein Stück Freiheit und Autonomie für die oberösterreichischen Schulen ist schon jetzt möglich!

Mit dem heutigen Montag beginnt für rund 200.000 oberösterreichische Schülerinnen und Schüler wieder der Alltag. Und auch 20.000 oberösterreichische Lehrerinnen und Lehrer kehren an ihren Arbeitsplatz zurück. Eines wird gerade zu Schulbeginn wieder deutlich:
Die Sommerferien dauern zu lange “ einerseits für die Eltern, andererseits für Schülerinnen und Schüler, die Lernprobleme haben. „Wir brauchen ein Zusatzbudget für Schulen, das diese autonom verwalten können um so auf die Herausforderungen ihres Standorts reagieren und sich um soziale Durchmischung bei den Schülerinnen und Schülern kümmern können!“, so Doppelbauer.

Der Vorarlberger Landeshauptmann Wallner ist bereit vorgeprescht. Vorarlberg wird 20 Mio. Euro aus dem Landesbudget für zusätzliche Lehrer_innen bereitstellen. Das ist ein pragmatischer Ansatz, den wir in Oberösterreich aufnehmen und verbessern sollten: Die Gelder dürfen nicht ins System und über den Landesschulrat, sondern müssen direkt in die Schulstandorte fließen. Denn die Schulen selbst “ und nicht parteipolitisch-besetzte Beamte“ wissen, wie das Geld am besten bei den Schülerinnen und Schülern ankommt!“, so Doppelbauer.

Daher fordert NEOS einen „Chancen-Bonus“ für alle staatlichen und staatlich mitfinanzierten Schulen (also auch freie Schulen). Diese sollen ein Zusatzbudget lukrieren können, über das sie autonom verfügen können. Die Kriterien zur Berechnung dieses zusätzlichen Budgets: der Bildungshintergrund der Eltern ihrer Schülerinnen und Schüler. Diese Maßnahme dient als Anreiz für Schulen, sich stärker als bisher um besondere Herausforderungen (z.B. bei Sprachproblemen, hoher Förder- oder Integrationsbedarf, aber auch bei der Hochbegabtenförderung) und um soziale Durchmischung bei den Schülerinnen und Schülern zu kümmern. Sie können damit Lerncoaches, Sonder-Klassen, Bewegungsprogramme, Schulpsycholog_innen, Schulkooperationen, Sprachförderprogramme oder ähnliche Investitionen tätigen. Schulen wird kein Geld weggenommen, sie bekommen zusätzliches Budget, wenn sie Kinder mit einem schwachen Bildungshintergrund  aufnehmen und entsprechend fördern. Damit werden insbesondere bisherige „Brennpunktschulen“ entlastet.

„Wir müssen den Schülerinnen und Schülern endlich die Flügel heben. Dazu brauchen wir einen Perspektivenwechsel in der oberösterreichischen Bildungspolitik. Mit unserem Chancen-Bonus würden wir den Schulstandorten endlich das geben was sie brauchen. Geld für eigene Lösungen statt Parteibuchpolitik und Bürokratie“, so Doppelbauer abschließend.

Karin Doppelbauer ist Spitzenkandidatin der NEOS in Oberösterreich. Die internationale Spitzenmanagerin ist gebürtige Grieskirchnerin, hat einen Biobauernhof in Kallham und ist seit 2017 Abgeordnete zum Nationalrat. Als Gründungsmitglied von NEOS ist sie seit 2012 für das Budget mitverantwortlich. Seit 20 Jahren in österreichischen und internationalen Unternehmen tätig, steht sie für nachhaltiges Wirtschaften, transparente Finanzen und den Kampf gegen Korruption und Freunderlwirtschaft.