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NEIN zur Aufstufung der Stadt Ried in die Tourismus-Ortsklasse A!

22.11.2015 NEOS OÖ

Ried soll in die Tourismusortsklasse A aufgestuft werden. Dort wo noble Orte wie Lech, Kitz und St. Anton eingestuft sind. Das sind die Wünsche der Obersten des Rieder Tourismusverbandes und des Vereins der Rieder Wirtschaft. Das soll in der Gemeinderatssitzung am 10. Dezember beschließen. Damit verbunden ist die Erhöhung der Tourismusabgabe um bis auf das Doppelte, die die Rieder Betriebe zahlen müssen. So wird dann ein Handwerks- oder Dienstleistungsbetrieb mit 1 Mio. Umsatz (nicht Gewinn!) mit 1.000 € Tourismusabgabe belastet – für die Anlockung von Touristen, die aufgrund der Werbung des Tourismusverbandes diesem Betrieb KEINEN Cent Mehrumsatz bringen. Die ganze Werbung in die Hand dieser Organisationen, das ist das Ziel.
Die Stadt beteuert immer wieder, Rieder Betriebe unterstützen zu wollen. Das Gegenteil ist der Fall: Betriebe, die selbst Werbung machen, werden zur Kasse gebeten: Luftsteuer für Firmenschilder, Abgabe für A-Ständer und eine Werbeabgabe für eine schöne Fassade mit der Firmenaufschrift. Dafür dürfen die Betriebe für die Werbeaktivitäten der bisher wenig erfolgreichen ‚stadtlichen‘ Organisationen blechen.
Die Stadt hat das Einkaufszentrum nach Ried geholt. Damit sollten Einkaufstouristen in Massen nach Ried strömen. Wozu brauchen diese Organisationen dann noch Geld?
Oder sind die Besucherzahlen doch weit unter den       Erwartungen geblieben und alles war nur eine Luftblase?

Die Rieder Betriebe mussten durch die jahrelangen Baustellen schon genug Umsatzeinbußen hinnehmen.
Hände Raus aus den Taschen der Unternehmer!
Ein Unternehmer ist kein Selbstbedienungsladen!

Möglichkeit der Stellungnahme nutzen!

Der Gemeinderat soll laut Wunsch des Tourismusverbandes und des Vereins der Rieder Wirtschaft die Aufstufung in die Ortsklasse A in der Gemeinderatssitzung am 10. Dezember beschliessen.
Rieder Unternehmer, denen dieses Vorhaben auch nicht gefällt, sollen die Möglichkeit in Anspruch nehmen, spätestens am 4. Dezember eine Stellungnahme beim Stadtamt abzugeben.
Nur wenn sich viele dagegen aussprechen, können ev. auch Gemeinderäte der einen oder anderen Fraktion dazu bewegt werden, von einer Zustimmung Abstand zu nehmen.

Ein Muster findest du hier.