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Knapp tausend Kinder in Linz ohne Betreuungsplatz – Schluss mit Schönreden

Ich freue mich, dass endlich eine Diskussion in Oberösterreich und in Linz ins Rollen kommt, darüber, wie wir Kinderbetreuung in Zukunft organisieren wollen. Die Zeit des Schönredens ist vorbei. Alleine in Linz fehlen Krippenplätze für fast tausend Kinder, gemessen an den Barcelona-Zielen. Der positive Effekt von Kleinkindbetreuung auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Wirtschaft und die persönliche Entwicklung von Kindern ist unbestritten. Dem muss man auch in Linz endlich Rechnung tragen.

NEOS kritisiert seit Monaten ein marodes System…

NEOS macht hier schon länger Druck. Im Jänner 2016 habe ich im Linzer Gemeinderat die erste Anfrage zu fehlenden Plätzen gestellt. Zwei Monate ließ Bürgermeister Luger sich bei der Beantwortung der Anfrage Zeit. Alles sei in bester Ordnung, hieß es schließlich. Trotz knapp 1000 fehlender Plätze auf die Barcelona-Ziele. Dabei wird Kinderbetreuung in Zukunft noch viel wichtiger sein. Und aktuell haben viele Kinder keinen Platz im System: Aufgrund der Öffnungszeiten ist es etwa Alleinerziehenden, die am Abend arbeiten, unmöglich, einen Betreuungsplatz für ihre Kinder zu finden. Da man mindestens zwanzig Stunden im Monat arbeiten muss, um für einen Betreuungsplatz in Frage zu kommen, hat beispielsweise auch eine FH-Studentin, die Vollzeit studiert, keine Chance. Das ist nicht gerecht.

… und  jetzt kommt auch die SPÖ drauf

Noch in der letzten Sitzung des Gemeinderates, am Donnerstag, 22. September, hat die SPÖ eine simple Bedarfsanalyse verhindert. Ich habe den Antrag gestellt, die Stadt Linz solle eine quantitative und qualitative Bedarfsanalyse vornehmen. Zu welchen Zeiten ist Bedarf, wo ist er, wie kann er erfüllt werden. Jetzt frage ich mich: Wie passt es zur Behauptung der SPÖ, dass Linz 1a sei, wenn die SPÖ nicht einmal wissen will, wie hoch der Bedarf ist?

Wir brauchen Taten, statt Worte, liebe SPÖ.