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Ein echter Innovationspreis für Linz

Linz besser entwicklen? Zeig uns, wie und gewinne bis zu 12.500€!

12.500€, das ist der Betrag, den wir von unserer Fraktionsförderung abzwacken und alljährlich für Linz zur Verfügung stellen wollen. Dieses Jahr in Form des Innovationspreises. Wir suchen Ideen, die unsere Stadt vorwärts bringen. Möglichst neu, möglichst quer- und um-die-Ecke-gedacht, aber auch möglichst konkret und umsetzbar. Wenn die Idee es zu lässt, bringen wir sie sogar in den Linzer Gemeinderat.

Alles, was unsere Stadt weiterbringt, hat Chancen auf Gewinn: Sei mutig, reich dein Projekt, deine Idee, dein Konzept ein!

Mehr zur Teilnahme weiter unten, unter “Mach mit!”.

Wir wollen mit diesem Preis die Wichtigkeit guter Ideen und der echten Einbeziehung aller LinzerInnen in die Entwicklung unserer Stadt zeigen. Die Stadtpolitik fährt zu oft “drüber”, hört kaum hin und ignoriert das große Potential der Ideen der LinzerInnen. Denn jede und jeder von uns macht sich täglich Gedanken über seinen Stadtteil, seine Nachbarschaft oder die ganze Stadt.

BürgerInnen sind AlltagsexpertInnen. Daneben bringt jeder einen anderen beruflichen Hintergrund und spezielle Interessen mit. Das ergibt einen Fundus aus Ideen und Anregungen, die die Politik nutzen und ermöglichen sollte, statt sie links liegen zu lassen. Partizipation und Bürgerbeteiligung sind die Zauberworte! Wir machen einen ersten Schritt. Indem wir innovative stadtentwicklerische Ideen und Konzepte suchen, prämieren und ihnen zur Umsetzung verhelfen. Innovation ist für uns kein Lippenbekenntnis. Stattdessen wollen wir tun. Die Preisgeldvergabe liegt vollkommen im Ermessen unserer Jury, für die wir drei Linzer Persönlichkeiten gewinnen konnten, die tagtäglich mit Innovation und Stadtentwicklung auf Tuchfühlung gehen:

 

Prof. Bruno Buchberger, Gründer des Softwarepark Hagenberg
Bruno Buchberger ist einer der Vorreiter Oberösterreichs – und seit Jahrzehnten ein Vorkämpfer für Innovation, mit Blick in die Zukunft und dem Mut, ungewöhnliche Wege zu gehen. Die “Gröbnerbasen” und der “Buchberger Algorithmus” sind zwei seiner wesentlichsten computermathematischen Durchbrüche von weltweiter Bedeutung. Mit der Gründung des RISC (Research Institute für Symbolic Computing) Linz, des Softwarepark Hagenberg und der FH Hagenberg ist sein Name untrennbar mit dem Wissenschafts- und Forschungsstandort Oberösterreich verbunden. Auch zivilgesellschaftlich ist Bruno seit jeher engagiert. Nicht nur für den Ort Hagenberg, schon als junger Professor an der JKU machte er sich als Initiator einer Bürgerinitiative für das Biesenfeldviertel stark. Zuletzt hat Bruno mit seinem Projekt “Linz 20.000” für Aufsehen gesorgt. Seine Vision: 20.000 junge, internationale Akademiker nach Linz bringen – und hier halten. Dadurch soll ein vibrierendes, buntes und vielfältiges Linz entstehen. Der ideale Nährboden für wirtschaftlichen und sozialen Erfolg, für eine spannende Stadt – und für Innovation!
 

DI Andreas Kleboth, Architekt in Linz
Flankiert wird Bruno Buchberger vom Linzer Architekten und Stadtplaner Andreas Kleboth. Er führt sein international tätiges Büro mit Sitz in der Tabakfabrik. Die Beschäftigung mit Stadtentwicklung und öffentlichem Raum begleitet ihn in seiner Praxis tagtäglich. Andreas Kleboths Tätigkeiten reichen von der Planung von Hochhäusern zu stadt- und ortsentwicklerischen Projekten. Er ist einer der erfahrendsten Stadtplaner Österreichs.
 

Mag. Alexander Freischlager, der Uni-Manager
Bildung, Zukunft, Weiterentwicklung – das sind die Themen, die Alexander Freischlager in seinem Beruf bewegen. Als Operational Manager der JKU ist er federführend bei der Gestaltung eines lebenswerten Campus, der Renovierung des TNF-Turms, der Einrichtung uni-eigener Krabbelstuben oder beim Universitätsball. Egal ob Gebäude und Technik, Campusbewirtschaftung oder Marketing und Kommunikation – der Tausendsassa sorgt im Hintergrund dafür, dass an der größten Universität unserer Stadt alles läuft wie geschmiert. Die JKU hat den Anspruch, Vorreiterin in Sachen Innovation zu sein. Egal ob fachlich und wissenschaftlich, organisationell oder in der Campusgestaltung. Alexander Freischlager ist einer der Motoren hinter diesen ehrgeizigen Zielen – und unser dritter externer Juror für den Innnovationspreis 2016.

Lorenz Potocnik, NEOS-Fraktionsobmann und Stadtentwickler
Gemeinsam mit unseren drei externen Juroren wird auch Fraktionsobmann Lorenz Potocnik ein kritisches Auge auf die eingereichten Projekte und Ideen werfen. Lorenz Potocnik beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Entwicklung von Stadt. Er studierte Architektur an der TU Wien, der TU Delft (Niederlande) und der School of Architecture Portsmouth (Vereinigtes Königreich), forschte unter anderem am MIT (Boston) und lehrte an der Kunstuniversität Linz raum&design strategien (2003-05) und Architektur/Städtebau (2009-11), sowie von 2013 bis 2014 an der TU Wien am Department Raumplanung, Fachbereich Regionale Raumentwicklung. Lorenz ist selbständiger Stadtentwickler, spezialisiert auf prozessorientierte Projekte und Planungen im urbanen Umfeld. Er setzt seinen Fokus auf bürgerliche, zivilgesellschaftliche Initiativen. 2010 gründete er den Think&Do Tank linzukunft, der sich zum Ziel gesetzt hat Stadt aus Eigeninitiative und in Form konkreter Projekte zu entwickeln. Außerdem wirkte er journalistisch als Architekturkritiker der OÖN und verfasste die ersten Architekturführer für Linz und jüngst auch Wels. Seine lebenslange Mission wird zu einer politischen: Innovation in die Linzer Stadtentwicklung bringen.

Klingt spannend? Mach mit!

  1. Reiche deine innovative Idee bis 30. September ein. Wir suchen die besten stadtentwicklerischen Ideen für Linz. Neue Lösungen, Querdenken, möglichst konkret und umsetzbar. Smarte Ideen, die die Stadt besser machen. Egal ob in Textform, in Bildern, als Grafik, Film, Zeichnung oder visualisierte Präsentation: Es kommt auf das Projekt an, nicht auf die Form. Per Mail (linz@neos.eu) oder per Post: NEOS Gemeinderatsfraktion, Altes Rathaus, 4020 Linz. Einsendeschluss ist der 30.09.2016. Bei postalischer Einsendung gilt der Poststempel.
  2. Die Vergabe des Preisgeldes von insgesamt 12.500€ liegt im freien Ermessen unserer Jury aus den drei externen Experten und Fraktionsobmann Lorenz Potocnik, die am 7. Oktober, eine Woche nach Einsendeschluss, ihre Entscheidung fällen wird.

Die Juroren sind: Bruno Buchberger – Computermathematiker, Gründer des Softwarepark Hagenberg Andreas Kleboth – Architekt in Linz Alexander Freischlager – Operational Management, JKU Lorenz Potocnik – NEOS Fraktionsobmann und Stadtentwickler

Das Kleingedruckte

Veranstalter des Preisausschreibens ist die Linzer NEOS Gemeinderatsfraktion. Aus der Teilnahme am Wettbewerb oder der Zuerkennung eines Preisgeldes durch die Jury erwachsen keinerlei Rechtsansprüche oder Ansprüche auf Auskunftserteilung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Jury ist in ihrer Entscheidung an keinerlei Kriterien gebunden, entscheidet also frei. Sie muss ihre Entscheidung nicht begründen. Die Auszahlung des Gewinnbetrags erfolgt durch den Veranstalter und kann zweckgewidmet werden, sofern der Teilnehmer sich entsprechend beworben hat. Hierunter fallen beispielsweise die finanzielle Förderung der Weiterentwicklung eines Konzepts, die finanzielleFörderung eines bestimmten Veranstaltungsformats eines Vereins oder etwa die finanzielle Förderung eines konkreten Projekts.
Kontakt: Gemeinderatsfraktion NEOS Hauptplatz 1, Altes Rathaus 4020 Linz